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| Veranstaltungen - eine Möglichkeit direkt ClinPath kennzulernen. |
02.12.2008 - 12. ClinPath Forum
12. ClinPath - Forum zu den Themen: Basiswissen Behandlungspfade, Anwendung von Behandlungspfaden, Einsparungspotentiale und Pfade n der Organisation der Notaufnahme, fand erfolgreich statt. Den Besucheren werden die Grundlagen und die umfassende Erfahrung aus der Praxis vermittelt.
25.08.2008 - Weitere Termine und Veranstaltungen:
- UKH Kalwang: Austrian Competence Center Clinical Pathways, am 11. / 12.9.2008, Kalwang/A
Link: Programm
- Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung: Forum IT, am 23.10.2008, Berlin/D
Link: Programm
- Carl Thieme Klinikum Cottbus: Notaufnahme Symposium, am 15.11.2008, Cottbus/D
Link: Website CTK
23.04.2008 - ClinPath Anwender-Treffen
Das inzwischen 11. ClinPath - Forum zu den Themen: Basiswissen Behandlungspfade, Anwendung von Behandlungspfaden, Einsparungspotentiale und Pfade n der Organisation der Notaufnahme, fand erfolgreich statt. Den interessierten Besucheren wurden die Grundlagen und die umfassende Erfahrung aus der Praxis vermittelt.
06.06.2008 - Ärztekammer Niedersachsen ZQ - Forum: Integrierte Behandlungspfade, 6.6.2008, Hannover/D
Über 50 Teilnehmer haben sich zum diesjährigen Forum Integrierte Behandlungspfade, das am
06. Juni 2008 bereits zum 7. Mal stattfand, im Vortragssaal der Ärztekammer Niedersachsen eingefunden. Es wurde das Thema: Pfade zum Laufen bringen - Pfade am Laufen halten. Welchen Anteil hat die EDV? diskutiert.
Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin (Dr. B. Tenckhoff):
Der Vortrag stellte das umfassende Konzept der ePathways ("elektronische Pfade") im klinischen Alltag zur Optimierung des Workflows vor. Herr Dr. Tenckhoff hat Behandlungspfade im klinischen Alltag verankert. Dass dies kein einfacher Weg ist, konnte er aus seiner über fünfjährigen Erfahrung mit der IT-Umsetzung (ClinPath) von Pfaden in der ärztlichen und pflegerischen Routine vorstellen. ClinPath arbeitet mit Modulpfaden zur Konfigurierung (vor)strukturierter Behandlungsabläufe. Behandlungsmodule/-pfade werden auf der Grundlage der Leistungserstellung entwickelt. Zur Umsetzung werden auch portable Rechner im Zusammenspiel mit einem WLAN genutzt. Mittlerweile wurden Behandlungsabläufe von mehr als 15.000 Patienten mithilfe von ePathways geplant, "abgearbeitet" und controlled. Auch hier wurde eine generelle Optimierung des Workflowmanagements mit der Methodik klinischer Behandlungspfade und IT-Unterstützung erreicht.
auch gehört:
Liverpool Care Pathway
Einen Behandlungspfad am Ende des Lebens: Den "Liverpool Care Pathway" (LCP) stellte Frau Dr. Sachse aus dem Evangelischen Krankenhaus Oldenburg vor. Dieser Pfad wurde in den 90er Jahren in Großbritannien entwickelt (inklusive Registrierungskonzept). Er bietet praxisnahe Hilfestellung und Orientierung für die Patientenversorgung in den letzten Tagen und Stunden. Die Behandlung und Begleitung sterbender Patienten im Krankenhaus stellt immer wieder hohe Anforderungen an die betreuenden Ärzte und Pflegende. Vor diesem Hintergrund wendet das Evangelische Krankenhaus Oldenburg seit Anfang 2007 als erste deutsche Klinik den "Liverpool Care Pathway" an. Die schwierige und sensible Entscheidung, einen Patienten mit Hilfe des LCP zu betreuen ist sorgfältig vorstrukturiert und wird immer im Team getroffen, wobei der leitende Arzt die letzte Entscheidungsinstanz ist. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass nach der Einführung des LCPs Ärzte und Pflegende individueller und intensiver auf die Bedürfnisse sterbender Patienten eingehen können ("bessere Nutzung der Arbeitsressourcen", "gesichertes Vorgehen"). Durch eine gute vorab strukturierte Medikationsstellung, die auf alle Phasen des Sterbens abgestimmt ist, wird die Versorgung sowohl für den Patienten selbst als auch für die Angehörigen und Pflegenden verbessert / erträglicher gestaltet.
Weitere Vorträge: Frau Cittrich, Knappschaft Bottrop; Dr. Wahn und Dr. Schlüsche Bundeswehr Hannover und Westerstede, Prof. Greiling, FH Gelsenkrichen
09.06.2008 - Kantonsspital Aarau: Patientenpfade in der Pflege, 9.6.2008, Aarau/CH
Thema mit rund 90 Teilnehmern: Integration, Abbildung und Anwendung von Pflegeprozessen in Clinical Pathways. Neben der Vorstellung der MIPP als hervorragende Vorbereitungen auf dem Weg zu Klinischen Pfaden in der Schweiz, diskutierten die Gäste interessiert im Expertengespräch mit Dr. Tenckhoff, Frau Barbara Reutlinger Leiterin Pflege/MTTD, Mitglied der Geschäftsleitung Kantonsspital Aarau AG, Herr Ulrich Bamert Geschäftsführer LEP AG, Herr Thomas Holler Leiter Abteilung Medizincontrolling Kantonsspital Aarau AG. Trotz oder gerade wegen des geplanten DRG-Einstieges in der Schweiz gab es eine innovative und fruchtbare Diskussion unter den Teilnehmern (verschiedene Spitäler der Schweiz - Ärzte und Pflege)
Dr. Tenckhoff: Pflegeprozesse und Behandlungspfade - Abbildung und Integration
In diesem Vortrag berichtet Dr. Tenckhoff über die Erfahrungen des DRG Einstieges in Deutschland - welche Risiken und Auswirkungen gab und gibt es - mit welchen Steuerungselementen kann man diesen begegnen? Wie können Qualität und Kosten vereinbart werden? Dr. Tenckhoff diskutierte den Weg zum problemorientierten Pflegeprozess als eine mögliche Form der patientenorientierten und strukturierten Pflegeplanung, die dann leicht als modulare Care-Pathways mit automatisierter Integration der LEP übertragen, dargestellt und geplant werden können.
06.06.2008 - LEP AG - Forum: Baustelle elektronische Pflegedokumentation, 17.6.2008, Olten/CH
Zum Thema "Baustelle elektronische Pflegedokumentation" lud die LEP AG zur 2. Wissenschaftlichen Tagung der LEP AG nach Olten in die Schweiz ein. Im Rahmen der Veranstaltung wurden u.a. über folgende Themen referiert: Elektronische Patientendokumentation - Integration in verteilte Systeme und Prozesse - Wunsch und Wirklichkeit. Wie sieht der Behandlungsprozess und der daraus bedingte Datenfluss heute aus und wie muss er sich angepasst an die qualitativen und ökonomischen Parameter entwickeln? Wie kann sich daran die modulare elektronische Unterstützung anpassen - wie muss ein Vorgehen dafür aussehen, welche Schritte und Entwicklungsstufen sind notwendig?
Die gut besuchte Veranstaltung zeigte neben aktuellen praktischen Beispielen auch neu Forschungsansätze auf. In der zusammen-fassenden Expertenrunde wurde betont, dass ein pragmatischer, anwenderorientierter Weg eingeschlagen werden sollte, dass noch ein gutes Stück Weges vor uns liegt (also noch weiter gebaut werden muss) und dass es langfristig keine Alternative zur schrittweisen Umsetzung der elektronischen Dokumentation geben wird.
06.06.2008 - Expertengespräch Blickwechsel 18.06.2008 in Potsdam / D
Im Rahmen des Projektes "BLICKWECHSEL - Professionalisierung und Schnittstellenmanagement in der Pflege" der Akademie "2. Lebenshälfte" und dem Netzwerk "ambulante Dienste als Partner in der integrierten Versorgung" ging es um gemeinsame Ansätze der Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Therapeuten, Krankenhäusern und ambulanten Pflegediensten im Hinblick auf eine verbesserte, kontinuierliche Versorgung. Ziel ist die Bewertung und konkrete Umsetzung solcher innovativen Möglichkeiten, auch mit den heute schon möglichen technischen Möglichkeiten, wie integrierte klinische Pfade und digitalem Stift zur einfachen Dateneingabe. ClinPath (Herr Leipold) zeigte mögliche Schnittstellen und Projekte zur verbesserten und integrierten Versorgung der Patienten von der prä- bis zur poststationären Behandlung durch die verschiedenen Fachrichtungen und ihren Nutzen für Patienten, die Akteure und die Einrichtungen auf - wie zum Beispiel ein übergreifendes Entlassungsmanagement oder die Verknüpfung der ambulanten Versorgung durch Hausarzt, Pflegekräfte und Angehörige.
Teilnehmer:
Frau Kunz (Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie
Frau Dr. Reif, Zukunftsagentur Brandenburg
Frau Prof. Dr. Metz, Initiative Neue Qualität der Arbeit
Frau Gehltomholt, Akademie "2. Lebenshälfte"
Herr Lange, Aibis
Herr Brorsson, Key Account Manager Anoto
Frau Bendig, Bundesarbeitsgemeinschaft Hauskrankenpflege e.V.
Frau Schmidt, Bundesverband privater Anbieter Sozialer Dienste
Herr Leipold, KEH Spirem GmbH www.clinpath.de
06.06.2008 - Uni-Mannheim: Klinikpfade in der Chirurgie, 19.6.2008, Mannheim/D
Durch die Veränderungen im Gesundheitssystem und den neuen Erkenntnisse im perioperativen Patientenmanagement ist eine Prozess- und Ablaufrestrukturierung in den chirurgischen Kernbereichen unumgänglich. In den USA haben sich Klinikpfade (Clinical Pathways) als sehr effektives Instrument zur Umsetzung standardisierter Prozessabläufe etabliert. In Deutschland, der Schweiz und Österreich benutzen bisher nur wenige chirurgische Institutionen dieses Instrument. Der 1. Mannheimer Workshop zum Thema Klinikpfade in der Chirurgie steht deshalb unter dem Motto: "Klinikpfade in der Chirurgie - innovativ und patientenorientiert?". Dabei wurden die chirurgisch relevanten Themengebiete in praxisnaher Form besprochen. Für Referentenliste konnten Dozenten mit hoher inhaltliche Qualität und Vielfalt besetzt werden.
Herr Leipold referierte und diskutierte im Workshop Gefäßchirurgie: " E-Pathways in der interventionellen Angiologie. Möglichkeiten und Ergebnisse in der klinischen Anwendung und Klinikpfade: IT-Umsetzung und praktische Beispiele. Durch die Einführung der prozessbezogenen Abrechnung und dem daraus entstehenden wirtschaftlichen Druck wurde zuerst im Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin (KEH) ein einfaches System zur Entwicklung und Anwendung von klinischen Behandlungsabläufen initiiert und seit 2003 erfolgreich fachübergreifend angewendet.
Als Kernerwartung wird die Verbesserung des Behandlungsablaufes mit Sicherstellung und Erhöhung der Behandlungsqualität unter steigendem wirtschaftlichen Druck, die Steigerung der Dokumentations- und Kodierungsintensität und eine Zunahme der Kostentransparenz erreicht.
Mit Clinpath wurden, bisher einmalig in Deutschland, seit 2003 mehr als 17.000 Patienten auf der Basis von modularen, EDV-gestützten, interdisziplinären und berufsgruppen-übergreifenden Clinical Pathways behandelt. Mehr als 7,0 Mio. einzelne Behandlungsschritte wurden hierbei verwendet und knapp 420.000 AddOns (Zusatzleistungen zu dem geplanten Behandlungsablauf) registriert.
Durch die modulare Struktur der Behandlungspfade wird eine individuelle Behandlungsplanung sichergestellt, ohne dass Standards verlassen werden müssen. Notwendige Abweichungen werden protokolliert und ausgewertet. So passt sich der klinische Pfad einfach an die Neuerungen an.
Das KEH in Berlin hat sich sehr früh für eine elektronische Umsetzung und Einführung von klinischen Pfaden entschieden und fortgeführt. In den beiden Vorträgen sollen diese Erfahrungen der Einführung, Erstellung, Umsetzung und des qualitativen und ökonomischen Outcomes im Bereich der Angiologie dargestellt und diskutiert werden. Aktuell wurden als Beispiel die medizinischen Pfade (Arzt und Pflege) im Bereich der PTA eingeführt. Des Weiteren sollen aus unserer langjährigen Erfahrung heraus die verschiedenen Formen der Darstellung von klinischen Pfaden (Papier-Checkliste, Visio-Flowchart, IT-Lösungen etc.) aufgezeigt und an hand von Beispielen diskutiert werden.
06.06.2008 - Netzwerk Ersteinschätzung: 2. Konferenz Ersteinschätzung in der Notaufnahme, 20./21.6.2008, Hamburg/D
Das Deutsche Netzwerk Ersteinschätzung im Institut für Notfallmedizin der Asklepios Hamburg GmbH fördert und unterstützt das System der Ersteinschätzung nach Manchester in der Notaufnahme. In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum in Hamburg und Pilotkliniken entwickelte ClinPath eine elektronische unterstützende Variante inklusive der definierten ersten Behandlungspfade in der Notaufnahme (s. auch neue Entwicklungen ClinPath). Das Manchester-System ist:
Herr Leipold berichtet über die Ziele und Umsetzungen des elektronischen Systems:
Durch wenige gezielte Fragen in einem Screening während der Übergabe stellt die Ersteinschätzung die medizinische Dringlichkeit (farbliche Skala) und ein Beschwerdebild (Oberbereich ? keine Diagnose), bspw. Thoraxschmerz, Sturz etc. mit einer definierten Zuordnung zu einem Fachbereich zur Verfügung ( ? 60 sec - heißt geringer Zeitbedarf)
Durch diese Enteilung wird der Patient automatisch auf einen ersten Pfad zur Aufnahme gesetzt und die für dieses Beschwerdebild vorab definierten Aktionen zur weiteren Diagnose und Untersuchung (bspw. Röntgen, Laborparameter etc) können qualitätsorientiert und dokumentiert beginnen (ärztliche Delegation)
Die Alarmierung des Arztes kann durch diese Vordefinition und die EDV-Verknüpfung durch eine automatisierte SMS oder Anruf erfolgen
Durch die EDV-Unterstützung des Pfades können wesentliche Funktionen gebündelt und multiuserfähig abgerufen und dargestellt werden. Für die definierten Aktionen können zur Steigerung der Effektivität und Schnelligkeit vorab definierte Aufträge hinterlegt werden
Üblich verwendete Formulare werden mit dem Pfad verknüpft - die bereits erhobenen Patienten-Daten direkt damit verbunden - bspw. Aufnahmebogen, NAW-Protokoll, Transportschein, Überwachungs-
bögen. Diese sind dann von allen Stellen mit Intranet Zugang jeder-
zeit abrufbar.
Auswertemöglichkeiten:
Patientenzahl in den jeweiligen Pfadgruppen - auch nach Fachabteilung
Zeiten:
o Triagezeit / Ankunft
o Alarmierung Arzt
o Behandlungsbeginn Pflege / Arzt
o Behandlungsende (=Behandlungszeit)
o Gründe für Zeitüberschreitung
o Verteilung über 24 Stunden / Monat / Jahr
Pfade:
o Angewendete Pfade und Abweichungen
o ggf. Nebendiagnosen / spezielle Anwendung (stroke, Herzkatheter etc.)
o Verhältnis ambulant / stationär
o Verteilung / Verlegungszeitpunkt Station
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